Website Diagnose Tool auf ein neues Level gehoben – wie wir KMU-Beratungen führen
Von Pixel zu Produkt – das ist unser Anspruch bei Pixify. Und genau diesen Anspruch wollten wir auch in unsere Beratungsgespräche bringen. Denn eines war klar: Wer KMU überzeugen will, braucht mehr als schöne Folien und gute Worte. Er braucht Zahlen. Fakten. Und einen klaren Vergleich.
Deshalb haben wir unser eigenes Website-Diagnose-Tool entwickelt. Ein System, das live im Kundengespräch läuft, die Website des Interessenten in Echtzeit analysiert und am Ende alles liefert, was für einen Abschluss gebraucht wird: Diagnose, Kostenvergleich, Offerte und Vertrag.

Das Problem: Bauchgefühl überzeugt niemanden
Früher lief ein Erstgespräch mit einem KMU oft so: Man schaut sich gemeinsam die Website an, sieht dass sie langsam ist, auf dem Handy nicht gut aussieht, und der Unternehmer nickt – kennt das Problem, hat es aber irgendwie akzeptiert.
Das Kernproblem: Ohne konkrete Zahlen ist ein Problem kein Problem. „Ihre Website lädt langsam" ist eine Meinung. „Ihre Website braucht auf dem Smartphone 8.6 Sekunden bis der erste Inhalt erscheint – der Branchendurchschnitt liegt bei unter 2.5 Sekunden" ist ein Fakt.
Genau diese Lücke wollten wir schliessen.


Die Lösung: Ein Tool, das wir selbst täglich brauchen
Das Tool ist kein öffentliches SaaS-Produkt, keine zugekaufte Software. Es ist ein massgeschneidertes Werkzeug, das wir Schritt für Schritt nach unseren eigenen Beratungsabläufen entwickelt haben.
Das Tool läuft auf unserem Server, ist mit Passwort geschützt und ausschliesslich für den internen Gebrauch – direkt im Kundengespräch, auf dem Laptop, beim Kunden vor Ort.


So läuft eine Beratung mit dem Tool ab
URL eingeben – Diagnose läuft sofort
Wir geben die Website-Adresse des Interessenten ein. Innerhalb weniger Sekunden analysiert das Tool automatisch:
- PageSpeed-Score für Desktop und Mobile (via Google Lighthouse)
- LCP (Largest Contentful Paint) – wie schnell der wichtigste Inhalt erscheint
- CLS (Cumulative Layout Shift) – springt die Seite beim Laden?
- TBT (Total Blocking Time) – wie stark wird die Interaktion blockiert?
- SEO-Score – Titel, Meta-Tags, H1, strukturierte Daten
- Vertrauens-Score – SSL, Impressum, Datenschutz, Erreichbarkeit
- Tracking & Analytics – GA4, Google Tag Manager, Facebook Pixel, etc.
- CMS-Erkennung – WordPress, Wix, Squarespace, Webflow und über 20 weitere Plattformen
Das Ergebnis erscheint als übersichtliche Diagnose mit einem Gesamtscore von 0–100 und klar priorisierten Hauptproblemen in verständlicher Sprache – keine Tech-Kauderwelsch, sondern Klartext für den KMU-Inhaber.
Plattform & Kostenvergleich – was zahlt der Kunde heute?
Sobald das Tool die aktuelle Plattform erkennt (z.B. Wix, Webflow, Jimdo), berechnet es automatisch die geschätzten laufenden Kosten des Anbieters und stellt sie den Pixify-Kosten gegenüber – als visuelles Balkendiagramm über 3 Jahre.
Das ist oft der stärkste Moment im Gespräch: Plötzlich sieht der Kunde schwarz auf weiss, dass er mit Wix über 3 Jahre mehr zahlt als mit unserer Lösung – und dazu noch eine bessere, schnellere, skalierbarere Website bekommt.
Pakete & Add-ons auswählen
Das Tool empfiehlt automatisch das passende Webdesign-Paket (One Pager, Website S/M/XL oder Onlineshop) basierend auf Anzahl Bestandsseiten, Branche und Performance-Scores. Auf Wunsch wählen wir zusammen Add-ons wie SEO-Betreuung, Texte & Bilder, KI-Chatbot oder Google Ads Setup.
Alle Preise sind live – die Zusammenfassung und der 3-Jahres-Kostenvergleich aktualisieren sich in Echtzeit.
Retrofit-Rabatt für bestehende Websites
Hat der Interessent bereits eine Website? Dann greift automatisch unser Retrofit-Rabatt von 20% – als Anerkennung dafür, dass wir auf bestehendem Aufwand aufbauen. Dieser erscheint transparent in der Offerte.
Offerte und Vertrag – direkt im Gespräch
Das ist der Teil, der uns besonders stolz macht: Mit einem Klick generiert das Tool eine vollständige, professionelle Offerte oder einen Webdesign-Vertrag – inklusive:
- Pixify-Logo und Kontaktdaten
- Vollständiger Kundendaten-Block (Name, Adresse, Website)
- Website-Diagnose-Zusammenfassung
- Hauptprobleme in Klartext
- Migrationscheck für den Wechsel zu Pixify
- Komplette Preisübersicht mit Rabatten
- 14 Vertragsklauseln (Schweizer Recht, Gerichtsstand Arbon TG)
- Unterschriften-Feld mit Datum
Das PDF wird direkt im Browser generiert – in Druckqualität, mit Outfit-Schrift, ohne Umweg über externe Dienste – und per E-Mail an den Interessenten gesendet. Alles in einem Klick, noch während der Kaffee heiss ist.
Pipeline & Follow-up
Alle Beratungen landen automatisch in unserer integrierten Pipeline. Wir sehen auf einen Blick: wer ist neu, wer denkt nach, wer hat abgelehnt, wer ist Auftrag. Jeder Lead hat:
- Alle generierten Offerten und Verträge mit Dokumentnummer (z.B. Offerte · PX-2026-2125)
- Ein Follow-up-Datum als Erinnerung
- Eine Notiz-Funktion
- Den vollständigen Diagnosebericht, jederzeit wieder öffnbar


Was steckt technisch dahinter?
Das Tool wurde komplett von uns selbst entwickelt – in PHP und Vanilla JavaScript, gehostet auf unserem Hostinger-Server.
Ein paar technische Highlights:
- Google PageSpeed Insights API für objektive Performance-Daten
- curl-basierter Sitemap- und HTML-Scanner für CMS-Erkennung, SEO-Tags, E-Mail-Adressen, Schema.org-Daten und Tracking-Tools
- SVG-Kostendiagramm das sich live anpasst
- html2canvas + jsPDF für Browser-qualitäts-PDFs direkt aus dem Druckfenster
- Smart Page Break Algorithmus der Weissbänder im gerenderten Canvas scannt und verhindert, dass Text oder Boxen durch Seitenumbrüche zerrissen werden
- Lokale JSON-Datenbank für die Pipeline – kein Overkill, keine unnötige Komplexität
Das System ist nicht für den Massenmarkt gebaut. Es ist für uns gebaut – und genau deshalb funktioniert es.
Was hat sich durch das Tool verändert?
Die Antwort ist einfach: Wir gehen nie mehr ohne Zahlen in ein Gespräch.
Früher war die Frage „Warum brauche ich eine neue Website?" – heute zeigen wir es. In Echtzeit. Mit dem Score der eigenen Website, dem Vergleich mit dem Mitbewerber, und dem konkreten Preis auf dem Tisch.
Das ändert die Dynamik komplett. Der Interessent sieht nicht mehr eine Agentur die etwas verkaufen will – er sieht einen Partner der ihm erklärt, was konkret nicht stimmt und wie es besser wird.
Und wenn am Ende des Gesprächs die Offerte schon per E-Mail unterwegs ist, während man noch zusammen sitzt – dann ist das kein Zufall. Das ist Von Pixel zu Produkt.


Fazit: Eigene Tools bauen lohnt sich
Für andere Agenturen mag das übertrieben klingen. Warum nicht einfach ein bestehendes CRM nutzen? Warum nicht eine Standard-Vorlage für Offerten?
Weil kein Standardtool unseren Beratungsprozess kennt. Weil kein Standardtool die Eigenheiten des Schweizer KMU-Markts abbildet. Und weil kein Standardtool uns erlaubt, in einem einzigen Gespräch von der Diagnose bis zur unterschriftsreifen Offerte zu kommen.
Wer mit uns arbeiten will, merkt das beim ersten Termin: Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wir kennen die Probleme, bevor der Kunde sie nennt. Und wir haben die Lösung schon dabei.

